In diesen Tagen taucht immer wieder die Frage auf, wie wir einenander treffen können, ohne unser Zuhause zu verlassen. Das Zauberwort dafür heißt Videokonferenz.

Viele sind schon aus beruflichen Gründen mit diesem Thema konfrontiert und kennen die nötigen Werkzeuge und Schritte dafür. Für die anderen haben wir hier eine kleine Anleitung.

Es gibt verschiedene Tools für Videokonferenzen: Whatsapp, Skype, Google Hangout und andere. Wir beschäftigen uns hier mit Zoom, einem Tool, das auch für eine größere Teilnehmer*innenzahl geeignet ist.

Die Kurzanleitung für die*den ungeübte*n Benutzer*in sieht so aus:

  1. Nimm dein Notebook oder Tablet und entferne allfällige Abdeckungen der Kamera.
  2. Hast du ein Tablet, dann installiere über deinen Store die App "Zoom Cloud Meetings".
  3. Klicke auf den Link, der dir mit der Meeting-Einladung zugesandt wird.
  4. Achte darauf, dass dort, wo Auswahlmöglichkiten angezeigt werden, Video und Audio auf EIN stehen

Hier die wichtigsten Fakten und unsere ausführlichere Anleitung:

  1. Von Zoom gibt es eine kostenlose Version, bei der die Dauer eines Meetings mit mehr als 2 Personen auf 40 Minuten begrenzt wird. Wenn man Glück hat, hebt Zoom dieses Zeitlimit manchmal auf.
  2. Nur diejenige*derjenige, die*der das Meeting erstellt, braucht ein Konto bei Zoom und muss sich dort registrieren. Sie*er erstellt dann das Meeting und verschickt den Link mit der Einladung.
  3. Alle anderen Teilnehmer*innen benötigen keine Registrierung! Falls da und dort ein Registrierungsfenster aufpoppt, kann es weggeklickt oder mit der ESC geschlossen werden.
  4. Zoom läuft auf allen gängigen Plattformen: unter Windows wird mit dem Meeting-Link eine Datei heruntergeladen, die man ausführen muss. Für Apple und Android gibt es Apps im jeweiligen App- bzw. Play-Store.
  5. Zoom läuft mit jeder Internet-Verbindung, egal ob über Mobilfunk, ein WLAN oder eine andere Netzwerkverbindung.
  6. Zoom läuft auch am Smartphone, allerdings ist dort die Funktionalität - speziell bei Meetings mit vielen Teilnehmer*innen - wegen der Bildschirmgröße eingeschränkt.
  7. Um Bild und Ton in beide Richtungen übertragen zu können benötigt man: Kamera, Lautsprecher und Mikrofon. Notebooks und Tablets haben diese üblicherweise bereits eingebaut und sind deshalb für die*den ungeübten Benutzer*in zu bevorzugen.
  8. Der Meeting-Link wird von der*vom Ersteller*in an die Teilnehmer*innen verteilt und sieht üblicherweise so aus: https://zoom.us/j/990191771. Die letzten 9 Stellen/Zahlen sind die Meeting-ID, die man im Notfall auch händisch eingeben kann.
  9. Beim Klicken auf den Link wird auf Apple oder Android-Geräten die zuvor installierte App gestartet. Gegebenenfalls auf IMMER mt dieser App starten klicken. Unter Windows wird eine Datei heruntergeladen, die man dann ausführen muss.
  10. Nach dem Starten hat man dann die Möglichkeit, Audio (Mikrofon und Lautsprecher) und Video (Bild) einzustellen, bzw. überprüfen zu lassen. Das ist speziell bei der ersten Verwendung ratsam und besser schon einige Minuten vor dem Meeting zu testen.
  11. Es gibt auch die Möglichkeit über eine Telefoneinwahlnummer am Meeting, nur mit Ton, ohne Bild, teilzunehmen. Die Liste der internationalen Einwahlnummern findet ihr hier. Achtung aber auf eventuell kostenpflichtige Nummern.
  12. Wenn das Meeting läuft gibt es rechts ein (ausblendbares) Chat-Fenster, da kann man schreiben, wenn zB das Mikrofon nicht funktioniert.
  13. Es gibt (zumindest unter WIndows) 2 verschiedene Ansichten (rechts oben umzuschalten): eine Galerie-Ansicht, in der allle Teilnehmer*innen gleich groß sichtbar sind und eine Sprecher*innen-Ansicht, wo die-*derjenige, die*der gerade spricht, groß im Bild ist und die übrigen klein oben.
  14. Der Rest sollte ziemlich selbsterklärend sein, ihr werdet sehen, es ist eigentlich recht einfach.
  15. Weitere Hilfe findet ihr im Help-Center: https://support.zoom.us/hc/de

Bitte seid euch im Klaren, dass es weltweit derzeit generell sehr viele Videokonferenzen gibt und die Leitungen dadurch stark beansprucht sind. Das kann da und dort auch mal zu Qualitätseinbußen oder Abbrüchen führen.

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